INFO
Wiesenrispe Untergras
(Poa pratensis)
Wichtigstes Weide- und Wiesenuntergras auch auf trockenen und leichten Böden der kontinentalen Klimalagen. Dichte Narbe, hoher Blattanteil, gutes Nachtriebsvermögen und sehr hoher Futterwert. Vermehrung im Bestand durch unterirdische Ausläufer, dadurch rascher Narbenschluss. Gute Frostverträglichkeit, hohe Scherfestigkeit, jedoch sehr empfindlich gegenüber Bodenverdichtungen. Hat eine sehr langsame Jugendentwicklung.
INFO
Wiesenfuchs-
schwanz
Obergras

(Alopecurus pratensis)
Hochwertiges, sehr schmackhaftes Gras. Reichlicher Nachwuchs und starke Vermehrung durch Selbstaussamung. Frohwüchsigkeit, Ertragsfähigkeit und hoher Futterwert bei frühem Schnitt. Verträgt große Kältegrade und Schneebedeckung, besonders ausdauernd.
 
Sie befinden sich im Bereich PFERDE - Stall & Weide:

WEIDE LIGHT 10kg - Spezialmischung für Pferdeweiden


Mischungsanteil und Art:
34% - Dt. Weidelgras
15% - Rotschwingel
15% - Wiesenschwingel
10% - Wiesenrispe
12% - Wiesenlieschgras
6% - Knaulgras
6% - Rohrschwingel
2% - Wiesenfuchsschwanz

Aussaatstärke: 42 kg/ha

• Mischung ohne Leguminosen (Klee) und tetraploide Grassorten
• Ausgewogenes Pferdefutter kombiniert mit strapazierfähiger Grasnarbe (Weide/Sportrasen)
• Rohfaser- und Eiweißgehalt der Gräser sind auf den Bedarf der Pferde abgestimmt
• Bestehend aus 8 Grasarten und mehreren Sorten, auch für extensivere Standorte geeignet
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Hohe Anforderungen an die Pferdeweide
Im Gegensatz zu Wirtschaftswiesen muss die Pferdeweide zusätzlichen Anforderungen gerecht werden. Sie ist gleichermaßen Futtergrundlage, Lebensraum, aber auch Spielwiese für den natürlichen Bewegungsdrang der Pferde. Das Pferd als Flucht- und Lauftier legt am Tag bis zu 15 km auf der Weide zurück. Aus diesem Grund brauchen Pferdeweiden eine besonders dichte, tragfähige, scherfähige und elastische Grasnarbe, die der starken Trittbelastung standhält.

Außerdem soll die Pferdeweide zusätzlich eine kontinuierlich wachsende Futterquelle darstellen und als Lieferant für den Wintervorrat an Heu und Silage dienen. 

 
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Weidepflege
im Frühjahr:
Abschleppen zum Einebnen von Maulwurfshaufen oder Trittschäden

Weide walzen, wenn der erforderliche Bodenschluss nicht vorhanden ist

Nachmähen nach Weideumtrieb

Tritt- und Weideschäden umgehend nachsäen (mit Pferdeweide-Koppelnachsaat)

Zur Erhaltung der Narbe vorbeugend nachsähen
INFO
Rotschwingel
Untergras
(Festuca rubra)
Gedeiht auch unter ungünstigen Bedingungen. Früher Narbenschluss und dichte Narbenbildung, wenig anspruchsvoller Lückenfüller. Nur mittlerer Futterwert, weicht bei günstigen Standortbedingungen den wertvollen Gräsern aus.
INFO
Dt. Weidelgras
Untergras
(Lolium perenne)
Das am meisten züchterisch bearbeitete Gras, setzt Düngegaben sehr gut um. Dichte Narbe, guter Nachwuchs, sehr hoher Futterwert, tritt- und sehr verbissfest, sehr energie-, natrium- und magnesiumreich. Rasche Keimung und Jugendentwicklung, sehr schnelle Bodendeckung, dadurch sehr konkurrenzstark. Am geeignetsten für Übersaaten und Nachsaaten. Neben Weißklee die wichtigste Weidepflanze überhaupt, wird durch Tritt, Biss und Vielschnitt zu vermehrtem, vegetativem Wachstum angeregt und dadurch im Bestand gefördert.